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macOS 12: Finder-Speicherleck kann Macs weiter ausbremsen

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MacOS 12 Monterey weist ein Vierteljahr nach der Veröffentlichung weiter gravierende Speicherlecks auf. Sie können dazu führen, dass das Betriebssystem nur noch zähflüssig reagiert und der Mac sich ingesamt langsam anfühlt, wenn etwa zwischen Programmen gewechselt wird.

Erste Speicherlecks hat Apple mit macOS 12.1 geschlossen, der Datei-Manager Finder beansprucht aber weiterhin massiv RAM bei der Suche nach Dateien und belegt so schnell mehrere GByte – daran ändert auch die neue Version macOS 12.2 nichts.

Die Durchführung einer simplen Dateisuche führt unmittelbar in das Problem: Besonders bei sehr großen Trefferlisten steigt die RAM-Auslastung des Finders in kurzer Zeit erheblich. Wenn Nutzer beispielsweise den gesuchten Begriff nur zögerlich eintippen oder wenige Buchstaben eingeben, um eine möglichst breite Palette an Ergebnissen zu erhalten, steigt der Arbeitsspeicherbedarf erheblich.

Ein Schließen des Finder-Fensters führt nicht zur RAM-Freigabe. Es bleibt nur, den Finder (oder den ganzen Mac) neu zu starten. Ein Rechtsklick mit gedrückter Option-Taste auf das Finder-Icon im Dock von macOS bringt die Neustart-Möglichkeit für den Datei-Manager zum Vorschein.

Der „nachlässige Umgang“ mit dem gravierenden Speicherleck im Finder sei erstaunlich, schreibt der Entwickler Howard Oakley, der die Memory Leaks seit der Veröffentlichung von macOS 12 im vergangenen Oktober dokumentiert. Der Finder-Bug sei spätestens im November als Bugreport an Apple gemeldet worden.

Gerade auf Mac-Einstiegsmodellen wie dem MacBook Air mit nur 8 GByte Arbeitsspeicher macht sich das Speicherleck entsprechend schnell bemerkbar. Ein nachträgliches Aufrüsten des Arbeitsspeichers ist bei den meisten Mac-Modellreihen schon lange nicht mehr möglich. Macs mit M1-Chip – M1 Pro und M1 Max ausgenommen – unterstützen zudem maximal 16 GByte RAM.


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(lbe)

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