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Malware-Hintertüren sind immer noch die größte Bedrohung für Unternehmen

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Neue Daten vom Cloud-Sicherheitsspezialisten Netskope zeigt, dass Unternehmen immer noch Schwierigkeiten haben, Netzwerkverletzungen zu verhindern und sich an allen Eintrittspunkten zu schützen.

Backdoors machten mit 37,1 Prozent den Großteil der Cloud-Malware-Erkennungen aus, gegenüber 43,2 Prozent im letzten Quartal, aber immer noch die größte Einzelbedrohung.

Hinter den Hintertüren folgen Adware mit 14,3 Prozent und Microsoft Office-Makros mit 6,0 Prozent. Andere Bedrohungen sind Javascript, das 5,8 Prozent der Erkennungen ausmacht, Ransomware 4,2 Prozent, mobile 1,5 Prozent und PDF-Exploits ein Prozent. Der Prozentsatz der mit Malware infizierten Dateien beträgt 9,3 Prozent, gegenüber 26,5 Prozent im letzten Quartal.

Webmail übertrifft jetzt Cloud-Speicher in Bezug auf Data Loss Prevention (DLP)-Verstöße mit 39,94 Prozent der Verstöße durch Webmail im Vergleich zu 38,96 Prozent durch Cloud-Speicher.

„Wenn es um Cloud-Sicherheit geht, gibt es eine Tendenz, die Nutzung und Sicherheit von Cloud-Speichern hervorzuheben. Dieser Bericht zeigt uns, dass eine zu starke Konzentration auf Cloud-Speicher zu einem falschen Sicherheitsgefühl führen kann“, sagt Sanjay Beri, Gründer und CEO von Netskope. „Für die IT ist es von entscheidender Bedeutung, Kontrollen zu implementieren, die sowohl Transparenz als auch Kontrolle über die Nutzung aller Cloud-Dienste ermöglichen, sei es in einer Suite von Diensten wie Microsoft Office 365 oder solchen, die von externen Cloud-Dienstanbietern damit verbunden oder integriert werden.“

Die Cloud-Nutzung boomt immer noch, wobei Unternehmen im Durchschnitt 1.071 Cloud-Dienste nutzen. Der Einzelhandel, die Gastronomie und das Gastgewerbe sind führend mit der höchsten durchschnittlichen Anzahl von Cloud-Diensten, die mit 1.206 genutzt werden. Nach dem Einzelhandel folgten Finanzdienstleistungen, Banken und Versicherungen mit 1.170, das verarbeitende Gewerbe mit 1.092 sowie Gesundheitswesen und Technologie mit 907 bzw. 893, beide mit einem leichten Rückgang gegenüber dem Vorquartal.

Die Nutzung von Microsoft Office 365 nimmt weiter zu, da es zu einer Plattform wird und Partner die Suite in ihre eigenen externen Dienste und Apps integrieren. Microsoft macht mittlerweile 40 Prozent der Liste der Top-20-Clouddienste aus, und mehr als die Hälfte (57 Prozent) der Nutzung stammt aus anderen Diensten als OneDrive for Business.

Mehr erfahren Sie in voller Länge April 2017 Netskope Cloud-Bericht auf der Website des Unternehmens.

Bildnachweis: Imilian / Shutterstock



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