Start Empfohlen Mangelnde Automatisierung behindert das Zertifikatsmanagement

Mangelnde Automatisierung behindert das Zertifikatsmanagement

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Vergrößertes Zertifikat

Eine neue Studie von Meinung für Zertifizierungsstelle GlobalSign zeigt, dass die Verwaltung digitaler Zertifikate, insbesondere des Ablaufs und der Verlängerung, für Unternehmen jeder Größe nach wie vor eine Herausforderung darstellt.

Zu den größten Herausforderungen, denen sich die Befragten bei der Nachverfolgung von Zertifikaten normalerweise stellen, gehören die Verwaltung mehrerer Zertifikatstypen (45 Prozent) und die Verwaltung großer Mengen davon (41 Prozent).

Eine der überraschendsten Erkenntnisse ist jedoch, dass 36 Prozent der IT-Experten immer noch Excel-Tabellen zur Verwaltung von Zertifikaten verwenden, obwohl Automatisierungstools weit verbreitet sind. Die Frage der Verwaltung von Zertifikaten – insbesondere von Verfallszeiten – ist nach wie vor ein erhebliches Problem in allen Unternehmen. Expiry kann zu kostspieligen Serviceunterbrechungen führen, allein im April gab es Fälle von Zertifikatsausfällen in der Gaming-Branche, bei einem großen VPN und auch bei einem großen Kreditkartenunternehmen. Doch nur 39 Prozent der Umfrageteilnehmer zählten Zertifikatsausfälle und Betriebsunterbrechungen zu ihren größten Bedenken in Bezug auf „falsche PKI“.

Nur sechs Prozent geben an, mit dem derzeitigen Umgang mit Zertifikaten zufrieden zu sein. Der Rest würde Änderungen vornehmen, einschließlich einer einfacheren Nachverfolgung (39 Prozent), einer automatisierten Zertifikatbereitstellung/-registrierung (38 Prozent) und einer zentralisierten Transparenz und Kontrolle (36 Prozent).

„Die IT hat jetzt so viele Verantwortlichkeiten, dass keine Zeit für das interne Zertifikatsmanagement bleibt. Die naheliegende Antwort besteht darin, diesen komplexen Prozess einem erfahrenen Anbieter zu überlassen“, sagte Lila Kee, General Manager Americas bei GlobalSign. „Die Umfrageergebnisse unterstreichen, dass die Automatisierung ein entscheidendes Werkzeug ist, das IT-Experten eine bessere Verwaltung von Zertifikaten ermöglicht. Die Vorteile sind für das Unternehmen äußerst vorteilhaft. Die Automatisierung reduziert nicht nur den Ablauf von Zertifikaten erheblich oder eliminiert sie erheblich, sondern lindert Compliance-Bedenken und entlastet die IT Ressourcen.“

Ein weiteres überraschendes Ergebnis der Studie von mehr als 300 IT-Experten in den USA und Großbritannien ist, dass zwar drei Viertel der Meinung waren, den Unterschied zwischen elektronischen und digitalen Signaturen zumindest bis zu einem gewissen Grad erklären zu können, die detaillierten Antworten deuten jedoch auf Folgendes hin: erhebliches Missverständnis zwischen den beiden Typen. Die Umfrage weist beispielsweise darauf hin, dass die größten Schwachpunkte für IT-Experten beim Nachdenken über digitales Signieren die Verwaltung von Ablauffristen und Zertifikatserneuerungen sind (48 Prozent).

„Die Ergebnisse zu digitalen Signaturen haben gezeigt, wie viel Schulung noch erforderlich ist, damit IT-Experten die Funktionsweise von PKI und ihre vielen Vorteile wirklich verstehen“, fügt Kee hinzu.

Den vollständigen Bericht erhalten Sie beim GlobalSign-Site und es wird ein Webinar um die Ergebnisse am 8. September zu diskutieren.

Bildnachweis: maxkabakov / Depositphotos.com



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