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Maritz ist zwar CEO von VMware, leitet aber jetzt die Geschäftsstrategie von EMC

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EMC und VMware bestätigten, dass Paul Maritz am späten Dienstag seine Position als CEO von VMware aufgibt und zum Chefstrategen der Muttergesellschaft EMC wechselt. Wie zuerst von CRN am Montag gemeldet und von der . bestätigt wurde Wallstreet Journal, wird Pat Gelsinger von seiner derzeitigen Position als EMC President und COO für Informationsinfrastrukturprodukte zum CEO von VMware wechseln. Beide Ernennungen treten am 1. September in Kraft.

EMC erwarb VMware im Jahr 2004. Insider sagen, dass die beiden Unternehmen zwar ursprünglich erklärten, dass ihre jeweiligen Managementteams getrennt bleiben würden, aber viele erwarteten, dass diese Grenzen irgendwann verschwimmen und die Führungskräfte zwischen den beiden Unternehmen wechseln würden. Maritz ist seit 2008 bei EMC, Gelsinger kam ein Jahr später dazu.

Zusätzlich zu den Wechseln von Maritz und Gelsinger wird David Goulden, Executive Vice President und CFO von EMC, die Position von Gelsinger als President und COO übernehmen. Nach der Neuordnung wird Maritz mit der Entwicklung der gesamten Big-Data- und Cloud-Strategie von EMC beauftragt, Gelsinger wird die Cloud-Infrastrukturinitiativen von VMware und das Informationsinfrastrukturgeschäft von Goulden EMC leiten.

Die Berichte von CRN und anderen, die am Montagabend begannen, ließen die Aktien von EMC und VMware fallen. Die VMware-Aktie gab im Mittagshandel um über vier Prozent nach, EMC sogar um zwei Prozent. Diese Ankündigung, die nach Börsenschluss erfolgte, sollte wahrscheinlich die angespannten Nerven der Anleger beruhigen.

„Heute erleben wir einen außergewöhnlichen Wandel in der IT-Branche, wie wir ihn noch nie zuvor gesehen haben“, sagt EMC Chairman und CEO Joe Tucci. „Um diese enorme Chance zu nutzen, positionieren wir unsere Führungstalente so, dass wir von ihren außergewöhnlichen professionellen Stärken profitieren können, um EMC und VMware weiter voranzubringen, um unseren jeweiligen Aktionären einen langfristigen Mehrwert zu bieten.“

Tucci selbst war Gegenstand einiger Spekulationen über seinen Rücktritt: In einer Telefonkonferenz bestätigte er, dass er mindestens 2013 im Unternehmen bleiben will. Damit ist die anstehende Führungskrise von EMC vorerst gelöst.



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