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Mehr als die Hälfte der Unternehmen glaubt, dass die Sicherheit hinter der Cloud-Einführung zurückbleibt

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Datenwolkensperre

Laut den Ergebnissen einer neuen Umfrage sind 54 Prozent der Unternehmen der Meinung, dass die Sicherheit ihres Unternehmens nicht ausgereift genug ist, um mit der rasanten Verbreitung von Cloud-Apps Schritt zu halten.

Die Studie von Symantec von über 1.200 Sicherheits-Entscheidungsträgern weltweit zeigt, dass 53 Prozent aller Enterprise-Computing-Workloads inzwischen in die Cloud migriert wurden, aber 93 Prozent der Befragten berichten von Problemen mit der Überwachung aller ihrer Cloud-Workloads.

Die Studie zeigt, dass Unternehmen zwar schätzen, dass sie durchschnittlich 452 Cloud-Apps nutzen, die tatsächliche Zahl mit 1.807 jedoch fast viermal so hoch ist. Dies in Kombination mit unausgereiften Praktiken, einschließlich schlechter Konfiguration oder fehlender Verschlüsselung oder Multi-Faktor-Authentifizierung, bedeutet, dass Unternehmen einem erhöhten Risiko von Insider-Bedrohungen ausgesetzt sind. Die Daten zeigen, dass 65 Prozent der Unternehmen MFA nicht in IaaS-Konfigurationen implementieren und 80 Prozent keine Verschlüsselung verwenden

„Die Einführung neuer Technologien hat fast immer zu Sicherheitslücken geführt, aber wir haben festgestellt, dass die durch Cloud-Computing entstandene Lücke ein größeres Risiko darstellt, als wir uns angesichts der in der Cloud gespeicherten sensiblen und geschäftskritischen Daten bewusst sind Tatsächlich zeigen unsere Untersuchungen, dass 69 Prozent der Unternehmen glauben, dass ihre Daten bereits im Dark Web zum Verkauf angeboten werden, und befürchten ein erhöhtes Risiko von Datenschutzverletzungen aufgrund ihres Wechsels in die Cloud“, sagt Nico Popp, Senior Vice President, Cloud and Information Protection bei Symantec. „Datenschutzverletzungen können sich deutlich auf das Endergebnis von Unternehmen auswirken, und Sicherheitsteams versuchen verzweifelt, sie zu verhindern. Unser CSTR 2019 zeigt jedoch, dass nicht die zugrunde liegende Cloud-Technologie das Problem der Datenschutzverletzung verschärft hat, sondern die unausgereiften Sicherheitspraktiken, überfordertes IT-Personal und riskantes Endbenutzerverhalten im Zusammenhang mit der Cloud-Einführung.2

Die Berichtsdaten zeigen, dass 25 Prozent der Cloud-Sicherheitswarnungen nicht adressiert werden. Ein Großteil (64 Prozent) der Sicherheitsvorfälle ereignet sich auf Cloud-Ebene, und mehr als die Hälfte der Befragten gibt zu, dass sie mit Sicherheitsvorfällen nicht Schritt halten können. Darüber hinaus sind 83 Prozent der Meinung, dass sie keine Prozesse eingerichtet haben, um effektiv bei Cloud-Sicherheitsvorfällen zu reagieren.

Auch riskantes Verhalten in der Cloud ist ein Thema. 93 Prozent der Befragten geben an, dass Oversharing ein Problem ist, und schätzen, dass mehr als ein Drittel der Dateien in der Cloud nicht vorhanden sein sollten. Darüber hinaus ist die Cloud nicht immun gegen das gleiche riskante Verhalten, das frühere Technologien geplagt hat – die Befragten berichten, dass Benutzer schwache Passwörter (37 Prozent), schlechte Passworthygiene (34 Prozent), nicht autorisierte Cloud-Apps (36 Prozent) und Verbindungen verwenden mit persönlichen Geräten (35 Prozent).

Mehr über den Bericht erfahren Sie auf der Symantec-Blog.

Bildnachweis: alles möglich/Depositphotos.com



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