Start Empfohlen Millennial-Verhalten gefährdet die IT-Systeme des Bundes

Millennial-Verhalten gefährdet die IT-Systeme des Bundes

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Bundesregierung

Die Sicherheitsgewohnheiten der Millennial-Generation könnten die IT-Systeme des Bundes gefährden, wenn Behörden ihre Cyber-Abwehr nicht rechtzeitig anpassen.

Dieses Ergebnis stammt aus einer neuen Studie eines Cybersicherheitsunternehmens Kraftpunkt, das untersucht, wie Mitglieder der Generation der Millennials Technologie nutzen.

Millennials machen derzeit etwa 25 Prozent der Bundesangestellten aus und werden voraussichtlich bis 2025 fast 75 Prozent der Belegschaft ausmachen. Während Babyboomer online vorsichtiger sind, zeigen die Umfragedaten, dass Millennials (die zwischen 1977 und 1994 geboren wurden) wahrscheinlicher sind die Vorsicht aus Gründen der digitalen Zweckmäßigkeit aufzugeben.

Bundesorganisationen stehen Millennials gegenüber, die glauben, ausreichend ausgebildet zu sein und Vertrauen in das Sicherheitswissen zu haben. Die Daten der Umfrage zeigen jedoch, dass viele kein sicheres Verhalten in Bezug auf Technologie und Arbeitsplatz praktizieren. Millennials geben zu, dass sie private Geräte sowohl für die Arbeit als auch für das Vergnügen verwenden, wobei fast ein Viertel Unternehmensdateien und Apps von Drittanbietern auf persönliche Geräte herunterlädt, um die Produktivität zu steigern, ohne die IT zu benachrichtigen. Während Millennials behaupten, starke Passwörter zu verstehen und zu verwenden, zeigen die Ergebnisse, dass sie häufig dieselben Passwörter für mehrere Systeme und Apps verwenden und sie mit anderen teilen, selbst nachdem sie persönlich einen Verstoß erlebt haben.

Forcepoint hat auch die IT-Sicherheitsbeauftragten des Bundes befragt, wie sie ihre Bemühungen anpassen. Die aktuellen Änderungen betreffen vor allem die flexible Planung und den Zugriff auf Informationen auf mobilen Geräten.

Zu den Änderungen, die von Behörde zu Behörde vorgenommen werden, gehören Sicherheitsbewusstseinsprogramme, die die sichere Produktivität betonen, und die Aktualisierung von BYOD-Programmen mit Tools, die eine größere Transparenz durch die Überwachung der Anwendungsreichweite und des Datenflusses ermöglichen.

„Neben der Sicherheit der Apps und Geräte, die Mitarbeiter in Bundesnetzwerke mitbringen, sollten Behörden auch die Motivation der Mitarbeiter berücksichtigen und dabei sowohl Produktivitätssteigerungen als auch potenzielle Sicherheitsrisiken berücksichtigen“, sagt Ed Hammersla, Chief Strategy Officer und President der Bundesabteilung von Forcepoint. „Die aus der Umfrage resultierenden Daten heben wichtige Einstellungen und Risikofaktoren hervor, die Behörden dabei helfen können, Cybersicherheitsprogramme im Hinblick auf Millennials anzupassen, ihre Kreativität und Energie voll auszuschöpfen und gleichzeitig zu verhindern, dass sie versehentlich zu Insider-Bedrohungen werden.“

Der vollständige Bericht ist erhältlich bei der Forcepoint-Website und unten gibt es eine Zusammenfassung der Ergebnisse als Infografik.

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Bildnachweis: Andrea Izzotti / Shutterstock



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