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Mittwoch: Netflix mit weniger Kunden, Vodafone Deutschland mit neuem Chef

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Netflix ist zwar Streaming-Marktführer, verzeichnet aber einen Rückgang bei seinen Abonnements. Das liegt nicht nur an stärker werdender Konkuzrenz und höheren Preisen in Nordamerika, die zu vielen Kündigungen geführt haben, sondern auch am Ukraine-Konflikt, da Netflix fast eine Dreiviertelmillion russischer Kunden abgeschaltet hat. Trotz des Invasionskrieges bringt ein ukrainischer Hersteller ein neues, bemerkenswertes Elektromotorrad auf den Markt, während Vodafone Deutschland einen Führungswechsel vollzieht – die wichtigsten Meldungen im kurzen Überblick.

Netflix hat erstmals seit mehr als zehn Jahren ein Quartal mit Kundenschwund verkraften müssen. In den drei Monaten bis Ende März gingen dem Streaming-Marktführer unterm Strich rund 200.000 Bezahlabos verloren. Einer der Gründe dafür ist, dass Netflix als Reaktion auf Russlands Krieg gegen die Ukraine allen 700.000 Russen die Abos gekündigt hat. Der Abwärtstrend soll sich noch verstärken, sodass die Netflix-Führung über einige Änderungen nachdenkt: Netflix hat Kundenschwund – Chef ist offen für werbefinanziertes Streaming.

Vodafone Deutschland bekommt einen neuen Chef. Nach sieben Jahren an der Firmenspitze legt CEO Dr. Hannes Ametsreiter sein Amt nieder. Der Österreicher erklärte, dass sich sein künftiger Weg von der Unternehmens- auf die Private Equity- und Investorenseite führen wird. Sein Nachfolger wird Philippe Rogge, der seit zehn Jahren für Microsoft arbeitet. Seit fünf Jahren leitet der belgische Betriebswirt Microsofts Geschäfte in Mittel- und Osteuropa, wird im Juli aber den Chefposten bei Vodafone Deutschland übernehmen: Vodafone-Chef Ametsreiter tritt zurück, Rogge übernimmt.

Emgo wurde erst 2019 als Joint Venture des ukrainischen Herstellers Geon mit einem Elektromotorrad-Start-up gegründet. Nachdem zunächst Elektroroller und E-Scooter an den Start gebracht wurden, folgt nun ein Elektromotorrad. Es wird aufgrund des Krieges in Polen produziert, das Lager befindet sich in Leipzig. Im Design bewegt sich die ScrAmper eher in Richtung Naked Bike als Scrambler, aber das muss kein Nachteil sein: Elektromotorrad ScrAmper als Lebenszeichen aus der Ukraine.


Die ukrainische Marke Emgo baut die ScrAmper. Das Elektromotorrad soll ein bisschen Srambler-Flair verströmen, was aber in erster Linie an den grobstolligen Reifen liegt. Wegen des Kriegs hat Emgo die Produktion der ScrAmper nach Polen verlegt, die Lagerung erfolgt in Leipzig.

Google hat Aussagen der ukrainischen Streitkräfte zurückgewiesen, dass der Konzern bei Google Maps die Verpixelung russischer Militäreinrichtungen entfernt hat. Das ukrainische Militär hatte zunächst darauf hingewiesen, dass russische Trägerraketen, Interkontinentalraketen und Kommandoposten mit einer Auflösung von 0,5 Metern pro Pixel nunmehr eingesehen werden können. Google bestreitet aber eine Änderung. Russlands Militärbasen seien schon vor dem Konflikt frei sichtbar gewesen: Google bestreitet Änderung bei unverpixelten Militärbasen in Russland.

Wie geht es weiter mit dem iPhone-Betriebssystem iOS? Zur Entwicklerkonferenz World Wide Developers Conference (WWDC), die am 6. Juni beginnt, wird die Vorstellung von iOS 16 erwartet. Was genau neu ist, das ist eines der bestgehüteten Geheimnisse Apples. In einem Überblick zeigen wir den aktuellen Stand der Gerüchte und Leaks zu besseren Benachrichtigungen, Ausbau der Health-App, erweitertem Fokus-Modus, Änderungen am Design und Erkennung von Autounfällen: Was wir bislang über das neue iPhone-Betriebssystem iOS 16 wissen.

Auch noch wichtig:


(fds)

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