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Montag: Telegram sperrt umstrittene Kanäle, CIA betreibt Massenüberwachung

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Telegram hat auf die Kritik der Regierung offenbar reagiert und etliche Kanäle gesperrt, in denen unmoderiert Hetze und Hass sowie Verschwörungstheorien verbreitet und ausgetauscht wurden. Auf der anderen Seite des Atlantiks wird die CIA kritisiert, weil der Geheimdienst auf Basis eines über 40 Jahre alten und umstrittenen Erlasses ohne parlamentarische Kontrolle Daten sammelt – die wichtigsten Meldungen im kurzen Überblick.

Als Reaktion auf den Druck der Bundesregierung hat Telegram offenbar Dutzende Kanäle gesperrt. Letzte Woche gab nach Berichten ein Gespräch zwischen Regierung und Messenger-Dienst. Beide wollen weiterhin im Austausch bleiben, hieß es im Anschluss. Innenministerin Nancy Faeser (SPD) erklärte, dass Morddrohungen und andere gefährliche Hass-Nachrichten gelöscht werden und strafrechtliche Konsequenzen haben müssten. Der Messenger-Dienst dürfe kein „Brandbeschleuniger für Rechtsextreme“ sein: Telegram sperrt mehr als 60 Kanäle.

Jenseits demokratischer Aufsicht sammelt die CIA riesige Menge an Daten über Personen aus anderen Staaten, aber auch von US-Bürgern. Dies hat die der US-Geheimdienst in einem Bericht auf Druck von Senatoren hin mit vielen Schwärzungen veröffentlicht. Darin wird ein Programm beschrieben, das sich auf das Sammeln und überwiegend automatisierte Auswerten von Finanzdaten konzentriert, allerdings ohne parlamentarische Kontrolle. Auf Basis eines Präsidentenerlasses von 1981 betreibt die CIA ein eigenes Programm zur Massenüberwachung.

Wie wohl alle Bürger fordert Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff eine Senkung der Energiepreise. Er sieht dabei den Staat in der Verpflichtung. Wenn der Preis sich nicht normalisiere, erwartet er gerade im kleinen und mittelständischen Bereich in Ostdeutschland eine Insolvenzwelle. Aufgrund der steigenden Energiepreise hält Haseloff einen Eingriff des Staates für nötig.

In den bisherigen Artikeln hat sich Missing Link mit dem Urknall, der Dunklen Energie und Dunklen Materie beschäftigt. Nun können wir uns ein wenig mit der Dynamik des expandierenden Universums auseinandersetzen. Fangen wir mit einer einfachen Frage an, die uns bald schon in die Abgründe des Urknallmodells hinein ziehen wird. Wie groß ist eigentlich das beobachtbare Universum? Das ist eine simple Frage mit einer komplizierten Antwort. Im aktuellen Missing Link geht es um die Urknalltheorie und warum uns die Dunkle Energie das Licht abdreht.

Die Webanwendung läuft in Java, den Raspi programmiert man in C, für die Batchdatei brauchts unter macOS, Windows und Linux unterschiedliche Skriptsprachen, die Datenanalyse klappt mit R, und beim Machine Learning muss man sich in noch exotischere Programmiersprachen einarbeiten – das ist doch kalter Kaffee. Das alles geht auch mit Python. Im c’t uplink erklären wir, wieso sich Python als universelle Sprache für diese und weitere Zwecke etabliert und warum man so schnell gute Ergebnisse erzielt. c’t uplink 41.8: Warum Python so universell ist.

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Auch noch wichtig:

  • Am 13. Februar 2022 beging die Unesco zum elften Mal den Welttag des Radios. Ist dieses Medium wirklich noch relevant – oder haben andere es längst abgelöst? Der Rundfunk ist tot, es lebe der Rundfunk!
  • Heute ist nicht nur Valentinstag, sondern auch der Säubere-Deinen-Computer-Tag, der jeden zweiten Montag im Februar zur vielfach vernachlässigten Reinigung von PCs animieren soll.


(fds)

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