Start Empfohlen Neue Bedrohungen fördern die Zusammenarbeit zwischen Sicherheitsexperten

Neue Bedrohungen fördern die Zusammenarbeit zwischen Sicherheitsexperten

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geschäftlicher Händedruck

Laut einer neuen Umfrage unter Teilnehmern der diesjährigen Black Hat USA-Konferenz haben Bedenken hinsichtlich neuer Bedrohungen wie Ransomware und polymorpher Malware zu einer deutlichen Zunahme der Zusammenarbeit in der Cybersicherheitsbranche geführt.

Die Studie des Sicherheitsmanagement-Spezialisten AlienVault sprach mit über 600 Teilnehmern der Konferenz und stellte fest, dass Ransomware für 43 Prozent das größte Sicherheitsproblem darstellt.

Die zweitgrößte Gruppe, 31 Prozent, macht sich am meisten Sorgen über polymorphe Malware, die ihr Erscheinungsbild anpassen kann, um eine Entdeckung zu vermeiden. In Bezug auf Ransomware besteht die größte Angst der meisten Teilnehmer (38 Prozent) darin, eine zukünftige Infektion nicht verhindern zu können.

Die sich ändernde Bedrohungslandschaft hat in den letzten zwei Jahren zu einem deutlichen Anstieg des öffentlichen Austauschs von Bedrohungsinformationen geführt. AlienVault verfolgt seit 2015 den Austausch von Bedrohungsdaten durch Umfragen auf Sicherheitskonferenzen weltweit. Vor zwei Jahren gaben nur acht Prozent der Konferenzteilnehmer von Infosecurity Europe und 14 Prozent der Teilnehmer von Black Hat USA an, Details zu neuen Bedrohungen öffentlich bekannt zu geben Sie entdeckten. In der Umfrage unter den Black Hat-Konferenzteilnehmern aus dem Jahr 2017 beträgt dieser Anteil bis zu 17 Prozent.

„Seit Jahren haben Sicherheitsteams den Mythos aufrecht erhalten, dass man eine geordnete, schützende Sicherheitsblase um eine Organisation herum aufbauen kann, um die Bösen fernzuhalten“, sagt Javvad Malik, Sicherheitsbeauftragter bei AlienVault. „Aber neue und aufkommende Bedrohungen stellen diesen Ansatz vor eine Herausforderung. Cybersicherheit hört nie auf, daher ist es wichtig, dass Sicherheitsteams ihr kollektives Know-how durch den Austausch von Bedrohungsinformationen bündeln. Potenzielle Probleme zu erkennen, bevor sie eskalieren, ist entscheidend, um zukünftige Schäden durch Cyberangriffe zu minimieren.“

Die Ergebnisse zeigen auch, dass Sicherheitsexperten den Bedrohungsinformationen, die ihnen zur Verfügung stehen, heute mehr vertrauen als noch vor zwei Jahren. Insbesondere hat sich die Zahl derer, die auf Open Source Threat Intelligence vertrauen, von 15 Prozent im Jahr 2015 (nur Teilnehmer von Infosecurity Europe) auf 31 Prozent der Befragten bei Black Hat 2017 verdoppelt. Dieses gestiegene Vertrauen könnte auf die nachgewiesene Fähigkeit von Open Source zurückzuführen sein Tools, um bei ernsthaften Bedrohungen schnell zu reagieren.

Malik fügt hinzu: „Die harte Realität ist, dass keine Sicherheitssysteme einen Angriff stoppen können, sondern nur das Risiko reduzieren können. Die Schwere eines Angriffs hängt daher davon ab, wie schnell ein Unternehmen auf Bedrohungen reagieren kann, wenn sie auftreten kann potenzielle Bedrohungen erkennen, bevor sie zuschlagen, es kann einem Unternehmen kostspielige Schäden in Millionenhöhe sowohl beim Umsatz als auch beim Ruf ersparen. Kostenlose Tools sind oft am schnellsten, um neue Bedrohungen zu erkennen und zu identifizieren, da sie sich auf die gemeinsamen Erfahrungen einer großen Anzahl von Sicherheitsteams weltweit verlassen Welt.“

Weitere Informationen zu den Ergebnissen finden Sie auf der AlienVault-Blog.

Bildnachweis: EDHAR/Shutterstock



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