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Nvidia GeForce RTX 4000: Erste Grafikkarten angeblich schon ab Juli

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Mit etwas Glück kommen am Morgen des 24. Mai 2022 die ersten offiziellen Informationen zu Nvidias nächster Grafikkartengeneration GeForce RTX 4000 alias Ada Lovelace oder kurz Ada. Nvidia hält von 5:00 bis 6:00 Uhr morgens deutscher Zeit seine Präsentation zur Computex-Messe, an der auch der GeForce-Chef Jeff Fisher teilnimmt.

Nvidia-CEO Jensen Huang wird zwar nicht dabei sein, allerdings war es schon Fisher auf der CES-Präsentation und nicht Huang, der die GeForce RTX 3090 Ti in die Kameras hielt. Das oft gut informierte Twitter-Mitglied „kopite7kimi“ schrieb kürzlich, dass die ersten RTX-4000-Grafikkarten schon im Juli erscheinen sollen.

Eine Enthüllung im Rahmen der Computex würde zeitlich dementsprechend gut passen – zumal die Computex eine auf Desktop-PCs und Notebooks fokussierte Messe darstellt.

Die Gerüchte zu Ada Lovelace überschlagen sich beinahe im Wochentakt, allerdings kristallisieren sich zwei Neuerungen gegenüber der GeForce-RTX-3000-Generation (Ampere) heraus: Nvidia soll den Aufbau eines Shader-Multiprozessors (SM) geändert und den Level-2-Cache stark aufgebohrt haben.

Demnach beherbergt ein SM fortan 192 Rechenkernchen, darunter 128 Shader für Gleitkommaberechnungen (Floating-Point 32 Bit, FP32) und 64 für das Integer-Datenformat INT32. Bei Ampere sind es noch 64 FP32-Shader plus weitere 64 Kerne, die wahlweise FP32 oder INT32 berechnen können, aber nicht beides gleichzeitig.

Erfüllt Nvidia eine ganze Reihe von „Falls“, könnte die Spieleleistung der RTX-4000-Grafikkarten stärker steigen, als es die reine Anzahl von Shader-Kernen vermuten ließe: Das Front-End muss die SMs schnell genug mit Daten füttern können, das Back-End die schraffierten Pixel schnell genug weiterverarbeiten. Das Powerlimit dürfte die GPU dabei nicht ausbremsen.

Die größte Ada-Lovelace-GPU soll der AD102 mit 144 Shader-Multiprozessoren beziehungsweise 18.432 FP32-Shadern und einem 384 Bit breitem Speicher-Interface für GDDR6X-RAM sein. Munkelte man bei der GeForce RTX 4090 schon von Powerlimits bis 600 Watt, sollen es nun 450 Watt werden. Dafür würde sie eine recht stark beschnittene AD102-GPU mit 16.128 FP32-Shadern und dazu 24 GByte GDDR6X-RAM verwenden.

Nvidia hätte somit noch ein dickes Polster für eine etwaige GeForce RTX 4090 Ti oder ein neues Titan-Modell. Ein solches Modell wäre realistisch, sobald die wahrscheinlich eingesetzte 5-Nanometer-Fertigung von TSMC viele voll funktionstüchtige Grafikchips abwirft.


(mma)

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