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OS X, iOS und Linux haben mehr Schwachstellen als Windows

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OS X, iOS und Linux haben mehr Schwachstellen als Windows

Es mag überraschen, aber Windows ist sicherer als nicht nur Apples iOS und OS X, sondern auch Linux. Ich lass das mal kurz auf sich wirken…

Windows, das wegen seiner Schwachstellen und Anfälligkeit für Viren belächelte Betriebssystem, ist tatsächlich sicherer als das angeblich Fort Knox-ähnliche Linux und OS X. Diese verblüffende Tatsache kommt von der Nationale Schwachstellendatenbank (beschrieben als „US-Regierungsarchiv für standardbasierte Schwachstellenmanagementdaten“), das Sicherheitsprobleme beschreibt, die in verschiedenen Betriebssystemen und Softwaretiteln erkannt wurden.

Die NVD hat einige aufschlussreiche Statistiken für die Anzahl der Schwachstellen, die in jedem der Betriebssysteme gemeldet wurden und GFI Blog hat die Zahlen geknackt; viele werden überrascht sein, dass Windows nicht ganz oben auf der Liste steht. Tatsächlich wurde im Jahr 2014 festgestellt, dass OS X mit den meisten Sicherheitsproblemen gespickt ist – insgesamt 147, darunter 64 als hochgradig und 67 als mittelschwer eingestuft. Auch aus dem Apple-Stall erging es iOS nicht viel besser: 127 Schwachstellen, davon 32 hoch und 72 mit mittlerer Bewertung.

Die neueste Version von Windows – Windows 8.1 – wies 36 Sicherheitslücken auf, und seine Vorgänger – Windows 8 und 7 – hatten beide dieselbe Anzahl. Für Unternehmensbenutzer weisen Windows Server 2007 und 2008 jeweils 38 Sicherheitslücken auf. Es wird berichtet, dass Windows keine Schwachstellen mit niedrigem Schweregrad aufweist; sie gruppieren sich unter den mittleren und hohen Labels.

OS X, iOS und Linux haben mehr Schwachstellen als Windows

Insgesamt hat die Zahl der Sicherheitslücken in der Datenbank enorm zugenommen. Im Jahr 2013 lag die Zahl bei 4.794, 2014 sind es 7.038. Ein geringerer Prozentsatz wird als hoher Schweregrad eingestuft, aber die Zahl ist noch gestiegen.

Während die Schwachstellen im Zusammenhang mit einzelnen Betriebssystemen wahrscheinlich am auffälligsten sind, liegt das Hauptproblem immer noch bei der Software von Drittanbietern. 83 Prozent der gemeldeten Schwachstellen wurden in Anwendungen gefunden, im Vergleich zu 13 Prozent in Betriebssystemen und 4 Prozent in Hardware.

Microsoft mag es feiern, in einer Abteilung vor Apple und Linux zu liegen, aber der Internet Explorer erwies sich als der unsicherste Webbrowser. IE hatte 242 Schwachstellen, verglichen mit 124 in Chrome und 117 in Firefox.

Bildnachweis: Olivier Le Moal / Shutterstock



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