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Oscar-nominierter Apple-Film kommt kostenlos ins Kino

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Apple hegt Oscar-Hoffnungen: Mit „CODA“ ist ein Streifen des Konzerns, der für den Streamingdienst Apple TV+ produziert wurde, aktuell für den „Best Picture“-Award der Academy of Motion Picture Arts and Sciences nominiert. Um den Film bekannter zu machen, hält der iPhone-Konzern nun kostenlose Kinovorstellungen in Großbritannien und den USA ab.

Wie das Unternehmen ankündigte, wird „CODA“ vom 25. bis 27. Februar nochmals in die ausgewählte Lichtspielhäuser kommen – mit jeweils drei Vorführungen pro Tag in großen US-Städten sowie in London. Details zur Ticketvergabe und den versorgten Lichtspielhäusern sind online zu finden – allerdings nur für Menschen in Großbritannien und den USA, es gibt eine Geoweiche auf der Website.

Apple hatte „CODA“ im vergangenen Jahr beim (erstmals virtuellen) Sundance-Film-Festival erworben und Berichten zufolge 25 Millionen US-Dollar investiert – mehr als für den bisherigen Sundance-Rekordhalter „Palm Springs“ mit Andy Samberg floss, für den der Streamingdienst Hulu 2020 rund 22,5 Millionen Dollar bezahlt hatte. „CODA“ war dann im August 2021 auf Apple TV+ gestartet sowie in ausgewählten Kinos angelaufen.

In „CODA“ geht es um eine Schülerin in der Abschlussklasse einer Highschool, die die einzige Hörende in einer Familie von hörbehinderten Menschen ist. (Der Titel „CODA“ ist eine Abkürzung für „Child of Deaf Adults“ – Kind tauber Eltern.) In ihrem Leben ist die Hauptdarstellerin hin- und hergerissen zwischen ihren eigenen Träumen und dem Willen, in der Familie zu bleiben. Bei Kritikern kam der Streifen, der bei Sundance im Rahmen des Wettbewerbs „US-amerikansiches Drama“ lief, gut an, auch im Kino und bei Apple TV+ erreichte der Film gute Beliebtheitswerte. Neben Apple wollten offenbar auch Netflix und Amazon zugreifen.

„CODA“ ist auch noch für zwei weitere Oscar-Kategorien nominiert und hat bereits einen AFI Award erhalten. Zudem war der Film für einen BAFTA, einen PGA-Award sowie SAG-Awards nominiert – letzteres eine historische Entscheidung, da es der erste Streifen mit hauptsächlich hörbehinderten Schauspielern war, der dies erreicht hat. Im Kino wird „CODA“ mit Untertiteln gezeigt. Eine spezielle Vorführung in Los Angeles wird eine Fragerunde mit den Schauspielern und Autorin und Regisseurin Siân Heder anschließen.


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(bsc)

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