Start Cloud Public Cloud-Workloads sollen sich bis 2021 verdoppeln

Public Cloud-Workloads sollen sich bis 2021 verdoppeln

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Wolkenwachstumspfeil

Im Durchschnitt betreiben Unternehmen 27 Prozent ihrer Workloads und Anwendungen in Public Clouds und erwarten laut einer neuen Studie eine Verdoppelung dieser Zahl auf 48 Prozent innerhalb der nächsten ein bis zwei Jahre.

Der Bericht vom IT-Marktplatz Gewürze zeigt, dass 69 Prozent der Unternehmen glauben, dass die Flexibilität von Cloud-Umgebungen es ihnen ermöglichen wird, neue Technologien wie Edge Computing, Serverless Computing und Container-Technologien leichter zu übernehmen.

Etwa ein Drittel der Unternehmen plant, diese Technologien bis 2020 einzuführen. In großen Unternehmen – mit mehr als 5.000 Mitarbeitern – sind die Akzeptanzraten sogar noch höher. Bis 2020 planen beispielsweise 65 Prozent der großen Unternehmen den Einsatz von Edge-Computing und 73 Prozent planen den Einsatz von Container-Technologien, gegenüber 32 Prozent und 39 Prozent heute.

„Unsere Ergebnisse zeigen, dass viele Unternehmen bestrebt sind, von neuen Cloud-zentrierten Technologien zu profitieren“, sagt Peter Tsai, Senior Technology Analyst bei Spiceworks. „Dieses Interesse eröffnet Cloud-Anbietern neue Möglichkeiten, Lösungen und Dienste anzubieten, die Unternehmen helfen können, die Vorteile von Serverless Computing, Edge Computing und Containern zu nutzen.“

Viele Unternehmen entscheiden sich jedoch immer noch dafür, einige Workloads und Anwendungen vollständig vor Ort auszuführen, insbesondere solche, die sensible Unternehmensinformationen wie Datenbankserver (59 Prozent), Identitätsmanagementsysteme (57 Prozent) und ERP-Systeme (46 Prozent) enthalten. Aber selbst von diesen Unternehmen erwägen etwa 20 Prozent, diese Workloads im nächsten Jahr in Public Clouds zu verlagern.

Die Studie untersucht auch, wie Public-Cloud-Anbieter unter den Unternehmen gesehen werden, die derzeit jede Marke nutzen. Die Ergebnisse zeigen, dass AWS die Konkurrenz in Bezug auf maximale Betriebszeit, erstklassige Datensicherheit und ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis knapp hinter sich lässt, drei der fünf wichtigsten Kaufentscheidungsfaktoren laut IT-Entscheidungsträgern.

Microsoft Azure nimmt den Spitzenplatz in Bezug auf die Kompatibilität mit bestehenden Diensten ein und ist mit AWS als dem vertrauenswürdigsten Partner verbunden. Die Google Cloud Platform schneidet aufgrund ihrer einfachen Verwaltung und ihres innovativen Anbieters am besten ab. Mehr als ein Drittel der Unternehmen sind offen für die Nutzung kleinerer, lokaler Cloud-Infrastrukturanbieter.

„Um das Geschäft zu halten, müssen Cloud-Anbieter proaktiver gegen die Faktoren vorgehen, die ihre Kunden zu einem Konkurrenten drängen könnten“, fügt Tsai hinzu. „Zum Beispiel können Anbieter öffentlicher Clouds davon profitieren, dass sie gegenüber IT-Entscheidungsträgern transparent sind, welche Sicherheitsvorkehrungen sie getroffen haben, um sensible Daten zu schützen, die Kunden in öffentlichen Clouds speichern oder erwägen, sie zu speichern.“

Die Kompletter Bericht ist auf der Spiceworks-Website verfügbar.

Bildnachweis: tomwang/Depositphotos.com



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