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Red Hat Enterprise Linux erhält ARM-Serverunterstützung

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Während ARM langsam auf dem Servermarkt vordringt, hat es noch einen langen Weg vor sich, bevor es die x86-Architektur wirklich herausfordern kann. Heute macht es dank Red Hat einen großen Schritt in die richtige Richtung.

Das Open-Source-Unternehmen für Unternehmen hat nach zweijähriger Tests mit Partnern wie Qualcomm offiziell ARM-Unterstützung zu seiner Serverdistribution Red Hat Enterprise Linux (auch bekannt als RHEL) hinzugefügt.

Das erste RHEL-Release mit dieser Funktion ist Red Hat Enterprise Linux 7.4, das laut Unternehmen nur ein erster Schritt zur Erhöhung der Reichweite der Plattform in diesem Markt ist. Red Hat Enterprise Linux 7.4 für ARM wurde speziell für die Ausführung auf Geräten entwickelt, die auf der 64-Bit-ARMv8-A-Architektur von ARM basieren.

„Red Hat Enterprise Linux 7.4 für ARM […] bietet Kunden, die geplant haben, ihre Workloads auszuführen, sowie Software- und Hardwarepartnern, die eine stabile Betriebsumgebung für die Weiterentwicklung benötigen, eine bewährte und sicherere Plattform der Enterprise-Klasse“, sagt Red Hat.

„Das Arm-Ökosystem ist in den letzten Jahren mit serveroptimierten SoC-Produkten (System on Chip) entstanden, die für Cloud- und Hyperscale-, Telekommunikations- und Edge-Computing sowie Hochleistungs-Computing-Anwendungen konzipiert sind. ARM-SoC-Designs nutzen die Vorteile Fortschritte in der CPU-Technologie, Hardware auf Systemebene und Verpackung, um Kunden, die nach eng integrierten Hardwarelösungen suchen, zusätzliche Auswahlmöglichkeiten zu bieten“, fügt Red Hat hinzu.

Zu RHEL mit Unterstützung für ARM gehören Red Hats Software Collections 3 und Developer Toolset 7 sowie die Single-Host-KVM-Virtualisierung (letztere wird nicht offiziell unterstützt, da sie sich derzeit nur in der Vorschauphase für ARM befindet).

Davon abgesehen hat ARM einen langen Weg vor sich, da Intel, ein Hauptunterstützer der x86-Architektur, laut einem Forbes-Bericht rund 99 Prozent des Servermarktes hält. ARM ist gut positioniert, um Boden zu gewinnen, und dieser jüngste Schritt von Red Hat wird nur dazu beitragen, diese Architektur solider zu machen.

Bildnachweis: zimmytws/Shutterstock



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