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„Return to Monkey Island“: Ron Gilbert will Frust reduzieren

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Im kommenden Point&Click-Adventure „Return to Monkey Island“ wird es mehrere Schwierigkeitsmodi geben: Neben der Standard-Spielerfahrung soll man auch einen „Casual Mode“ auswählen können, erklären die Entwickler Ron Gilbert und Dave Grossman in einem Interview mit dem Technikmagazin Ars Technica.

Der Casual-Modus soll leichtere Rätsel bieten und richtet sich an „Personen, die ihr erstes Adventure-Spiel spielen, oder die schon lange kein Adventure mehr gespielt haben oder mittlerweile vielleicht Kinder und ein Leben haben“, sagte Gilbert im Interview mit Ars Technica. „Die können dann den Casual-Modus spielen, bei dem die Puzzles vereinfacht werden.“

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Trailer zu „Return to Monkey Island“


(Quelle: Devolver Digital)

Einen solchen Spielmodus gab es bereits in Teil 2 von „Monkey Island“, auch Ron Gilberts jüngstes Werk „Thimbleweed Park“ hat eine Option für leichtere Rätsel. In „Return to Monkey Island“ soll außerdem ein Tipp-System für Hilfe beim Puzzeln sorgen: Es soll verhindern, dass Spielerinnen und Spieler bei einem bestimmten Rätsel hängen bleiben – und dann einfach die Lösung googeln, sagen Gilbert und Grossman.

In den Neunzigerjahren sei es ganz normal gewesen, dass man bei Puzzles hängenbleibt, sagt Gilbert im Interview mit Ars Technica. Mittlerweile habe sich das geändert: „Wenn Spielerinnen und Spieler kein eingebautes Tipp-System haben, dann wechseln sie einfach ins Netz und lesen eine Anleitung.“ Das Tipp-System von „Return to Monkey Island“ soll innerhalb des Spiel-Settings Sinn ergeben und mehr bieten als ein solcher Walkthrough, verspricht Gilbert.

„Die Leute wollen schon noch feststecken“, ergänzt Grossmann. „Aber nur so für fünf Minuten am Stück.“ Die Frusttoleranz für Videospiele sei seit den Hochzeiten von „Monkey Island“ in den Neunzigerjahren gesunken. Bereits in vorherigen Interviews mit TheVerge und adventuregamers.com hatten Gilbert und Grossman ihre Pläne dargelegt, die „Monkey Island“-Reihe mit dem neuen Titel zu modernisieren. Das bedeutet unter anderem: keine Pixel-Grafik und keine Aktionsverben.

„Return to Monkey Island“ soll 2022 auf den Markt kommen. Zum Entwicklerteam gehören neben Gilbert und Grossman auch Komponist Michael Land. Gilbert machte sich in den Neunzigerjahren einen Namen mit humorvollen Point&Click-Spielen. Mit „Maniac Mansion“ geht ein weiterer Klassiker ebenfalls auf Gilbert zurück. An der Entwicklung von „Return of Monkey Island“ ist neben Terrible Toybox auch der Publisher Devolver Digital und LucasFilm Games beteiligt.

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(dahe)

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