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Samsung kämpft für „Avengers: Age of Galaxy S6“

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Galaxy S6 Avengers

Samsung ist im weltweiten Kampf um Smartphone-Lieferungen mit dem Top-Rivalen Apple am Boden, aber nicht am Ende. Zu diesem Schluss kommen Analysten von Juniper Research, die wie Strategy Analytics heute Daten für das erste Quartal 2015 veröffentlicht haben. Juniper sieht eine starke Erholung von Galaxy S6 und S6 Edge, deren „Empfang“ stärker ist als bei ihren Vorgängern.

Im Quartalsvergleich stiegen die Auslieferungen von Samsung-Smartphones – 82 Millionen Einheiten – um 23 Prozent, gingen jedoch im Jahresvergleich um 29 Prozent zurück. Im Vergleich dazu stiegen die Apple-Auslieferungen jährlich um 40 Prozent auf 61 Millionen, hauptsächlich durch China. Die Bedeutung des Landes für das Fruchtlogo-Unternehmen kann für beide Hersteller nicht genug betont werden. Aber Apple hat die große Ernte eingefahren, mit einem Anstieg der Auslieferungen um 71 Prozent und einem Umsatz von 16,8 Milliarden US-Dollar.

Klarstellung: Die vorgelegten Zahlen von Juniper deuten darauf hin, dass alle China-Einnahmen von Apple vom iPhone stammen. Die meisten wären richtig. Während der Telefonkonferenz zu den Ergebnissen in dieser Woche gab das profitabelste Technologieunternehmen der Welt die Zahl des Gesamtumsatzes des Landes bekannt, zu dem auch andere Produkte wie iPad und Macintosh gehören.

Die Bedeutung Chinas für Apple und das, was Samsung dort bei der frühen Aktiendurchdringung aufgibt, kann jedoch nicht hoch genug eingeschätzt werden. Das Land macht jetzt 29 Prozent des gesamten Quartalsumsatzes des amerikanischen Unternehmens aus, der im zweiten Quartal 2015 58 Milliarden US-Dollar erreichte. Das iPhone trägt zu starken Halo-Umsätzen bei, wobei die Umsätze aus dem App Store um 100 Prozent und für den Mac um 31 Prozent gestiegen sind.

„Ich habe noch nie so viele Menschen in die Mittelschicht gesehen wie in China. Und dort fließt der Großteil unseres Umsatzes“, sagt Apple-Chef Tim Cook während der vierteljährlichen Telefonkonferenz am Montag mit Finanzanalysten. Viele Kunden sind neu. Bezogen auf Erstkäufer: „Die neuesten Zahlen aus den USA liegen bei etwa 40 Prozent – und wenn man sich China ansieht, sind es fast 70 Prozent“, sagt er.

China ist Samsungs Herausforderung, ebenso wie andere aufstrebende Märkte, in denen Nokia vor dem Verkauf seines Telefongeschäfts an Microsoft dominierte. Der südkoreanische Hersteller wird von Apple am Ende hochrangiger und einheimischer chinesischer Smartphone-Hersteller nach Billig-Handys gequetscht. Laut Juniper erreichten die Xiaomi-Smartphone-Lieferungen beispielsweise 14,2 Millionen, von denen die meisten vermutlich Samsung plündern.

Während der heutigen vierteljährlichen Gewinnmitteilung stimmte Samsung jedoch Juniper zu und drückte seine Zuversicht aus, dass Galaxy S6 und S6 Edge die jüngsten Umsatzrückgänge umkehren und das Wachstum wiederherstellen würden.

Es ist nötig. Im ersten Kalenderquartal gingen die Umsätze der Mobilfunksparte von Samsung im Vergleich zum Vorjahr um 57 Prozent zurück. Im gleichen Zeitraum stieg der iPhone-Umsatz um 55 Prozent. Die Margen des Südkoreaners liegen bei etwa 10 Prozent, verglichen mit etwa 40 Prozent bei Apple.

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Samsungs Smartphone-Versanddaten weichen leicht von Junipers Einschätzung ab: 83,2 Millionen, im Vergleich zu Apples eigenen 61,2 Millionen. Trotz Chinas Zuwächsen sind iPhone 6 und 6 Plus nicht mehr das Neue, da sie im September 2014 veröffentlicht wurden, während Samsungs Flaggschiffe frischeres Obst sind. Ob sich das Vertrauen des Unternehmens und das von externen Analysten in Gold verwandelt oder nicht, ist eine Geschichte für ein weiteres Quartal des Umsatzes.

Marketing ist wichtig. Dort könnte Samsung von prominenter Produktplatzierung, unter anderem der neuen Galaxys, im Film „Avengers: Age of Ultron“, der morgen Abend erscheint, profitieren. Das Unternehmen hat sich auch mit Marvel um die Comic-Helden zusammengetan.

Rückblickend und mit Blick auf breitere Smartphone-Auslieferungen: Juniper schätzt 350,9 Millionen Einheiten, ein Plus von 20 Prozent gegenüber dem ersten Quartal 2014.



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