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Schlechte Sichtbarkeit von Remote-Endpunkten gefährdet Unternehmen

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Die meisten Unternehmen haben laut einem neuen Bericht einen gravierenden Mangel an Einblicken in Remote-Endpunkte, was zusätzliche Risiken birgt, da immer mehr Menschen von zu Hause aus arbeiten.

Darüber hinaus haben laut der Studie des Zero-Trust-Spezialisten nur wenige eine Möglichkeit, die Verbreitung von Ransomware im gesamten Netzwerk nach einem ersten Angriff zu stoppen Illumio.

Die Umfrage unter IT-Experten in 344 mittelständischen bis großen Unternehmen ergab, dass 59 Prozent der Befragten Verbindungsversuche zu Arbeitslaptops von anderen Geräten im lokalen Heimnetzwerk nicht sehen können. Darüber hinaus haben 45 Prozent eine eingeschränkte Sichtbarkeit über das VPN hinaus, während 26 Prozent sich auf ihre EDR-Tools (Endpoint Detection and Response) verlassen, um Datenverkehr und Verbindungen in lokalen Heimnetzwerken zu sehen.

VPN spielt immer noch eine wichtige Rolle bei der Netzwerksicherheit, da 90 Prozent der Befragten verlangen, dass ihre Mitarbeiter zumindest zeitweise ein VPN verwenden.

„Da das VPN den Heimnetzwerkverkehr nicht sehen kann, gehen die Befragten davon aus, dass die Sichtbarkeit, die sie von einem VPN erhalten, ausreichend ist, obwohl sie tatsächlich blind für die Umgebung sind, in der die Arbeitsgeräte tatsächlich ausgeführt werden“, sagt Matthew Glenn, Senior Vice President des Produktmanagements bei Illumio. „Geräte in Heimnetzwerken sind anfällig für Peer-to-Peer- und seitliche Angriffe von unwissenden Familienmitgliedern. Diese anfälligen Endpunkte riskieren, ein ganzes Unternehmen einem systemischen Risiko auszusetzen, selbst wenn die Mitarbeiter über ein VPN verbunden sind. Die Verbindung potenziell kompromittierter Geräte mit dem Unternehmensnetzwerk stellt eine noch größere Bedrohung dar.“

Zero-Trust-Technologien gewinnen weiterhin an Bedeutung, aber die meisten Unternehmen haben sie noch nicht eingesetzt, um seitliche Bewegungen oder die Verbreitung von Ransomware proaktiv einzudämmen, wodurch das Unternehmen anfällig für neue oder geänderte Bedrohungen wird.

Der Bericht zeigt auch, dass IT-Teams im Jahr 2021 die Ausgaben für Cybersicherheit priorisierten, aber am wahrscheinlichsten weniger für Firewalls (30 Prozent), Wi-Fi-Technologie (26 Prozent) und Netzwerkzugriffskontrolle (25 Prozent) ausgeben.

Die Kompletter Bericht ist auf der Illumio-Website verfügbar.

Bildnachweis: Londoneinzahlung/Depositphotos.com



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