Start Nachrichten Schluss mit CoD & Battlefield – ein Gratis-Shooter begeistert mich seit Jahren

Schluss mit CoD & Battlefield – ein Gratis-Shooter begeistert mich seit Jahren

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Call of Duty und Battlefield haben in den letzten Jahren immer weiter abgebaut – zumindest geht es mir so. Seitdem sind die beiden Shooter-Reihen nur noch ein Schatten ihrer selbst. Ein Glück gibt es eine kostenlose Alternative, die mich seit 8 Jahren begeistert.

Counter-Strike: Global Offensive

Counter-Strike statt CoD & BF: Weniger Frust, mehr Spaß

Fehlende Waffenbalance, massig Bugs, Hacker – in den letzten paar Jahren haben Call of Duty und Battlefield es sich mit mir verscherzt. Immer wieder habe ich beiden Reihen eine Chance gegeben, immer wieder wurde ich enttäuscht. Seit Battlefield 3 und Call of Duty: Black Ops ging der Spielspaß für mich immer weiter flöten.

Zwar springe ich auch heute noch einmal pro Woche mit ein paar Freunden über Rebirth Island in CoD: Warzone ab (zur Kolume auf spieletipps.de) – doch seit dem Umstieg auf Caldera ist Warzone für mich nicht mehr das, was es mal war.

Wirklich Spaß in Shootern habe ich aktuell hingegen fast nur noch in einem von Steams absoluten Dauerbrennern: Counter-Strike: Global Offensive. Seit Ende 2013 mache ich in unregelmäßigen Abständen immer wieder mal einen Abstecher auf Dust 2, verirre mich in Office oder vergesse, wie zur Hölle jetzt nochmal das Setup für die Rauchgranate in Mirage aussieht, mit der ich den Gegnern die Sicht vom CT-Spawn abschneide.

Ich gebe es gerne zu, ich bin nicht gerade ein Profi in CS – dabei habe ich inzwischen mehr als 550 Spielstunden auf der Uhr. Und obwohl ich im Ranking im unteren Dritten herumdümpele, macht mir CS:GO immer noch verdammt viel Spaß! Warum? Ganz einfach: Ich habe stets das Gefühl, dass ich für mein Versagen selbst verantwortlich bin. Mein Gegner hat mich nicht gekillt, weil er einen Exploit ausgenutzt hat, meine Treffer vom Spiel nicht erkannt wurden oder sich zwischen zwei Texturen versteckt hat und damit beinahe unsichtbar war. Er war einfach besser als ich – oder zumindest besser vorbereitet.

Die Historie von Counter-Strike steckt voller faszinierender Geschichten:

Kompetitiv, fair – und auch noch gratis

Counter-Strike: Global Offensive wird wahrscheinlich nicht für jeden CoD- und Battlefield-müden Shooter-Fan der passende Ersatz sein – nicht zuletzt, weil es nur für den PC erhältlich ist. Der Einstieg ist ziemlich hart, da viele Mechaniken anders funktionieren als bei der Konkurrenz, wer alleine spielt, wird höchstwahrscheinlich schnell auf toxische Teammitglieder treffen und auch die Grafik gehört nicht gerade zu den größten Stärken des Shooter-Klassikers.

Doch dafür kann Counter-Strike: Global Offensive in ganz anderen Bereichen punkten:

  • Preis: Seit Ende 2018 ist CS:GO kostenlos spielbar. Wer will, kann sich jedoch für 12,75 Euro das „Prime Status Upgrade“ kaufen, das einige Vorteile beim Matchmaking und zusätzliche Belohnungen bietet.
  • Spielerzahlen: Auf den Servern tummeln sich zu jeder Tageszeit Hunderttausende Spieler (Quelle: Steam Charts). Es ist daher niemals schwierig, ein passendes Match zu finden.
  • Vernünftige Update-Politik: Wenn die Community einen Fehler im Spiel entdeckt, liefern die Entwickler meist innerhalb weniger Tage ein Hotfix-Update.
  • Eigene Server + Modding: Wer keine Lust auf die klassischen Spielmodi von Counter-Strike hat, kann auch auf dedizierten Community-Servern seinen Spaß haben. Diese unterstützen allerlei Mods und bieten zudem die Möglichkeit, die Aktualisierungsrate auf 128 Ticks pro Sekunde zu erhöhen, was sich positiv auf die Treffererkennung auswirkt.

Counter-Strike gehört zu den wohl einflussreichsten Spielen des Shooter-Genres:

  • Teamwork ist der Schlüssel zum Erfolg: Während in anderen Shootern jeder irgendwie für sich spielt, funktioniert ohne Kommunikation in CS nur selten etwas. Deswegen fühlt es sich auch umso belohnender an, wenn ein Plan erfolgreich in die Tat umgesetzt wird.
  • CS läuft auf jeder Kartoffel: CS:GO war noch nie ein Grafikbrett, aber genau das hat auch seine Vorteile. Denn selbst auf Rechnern, die schon etwas in die Jahre gekommen sind oder von Haus aus nicht viel Leistung bieten, läuft das Spiel oftmals in passablen Bildraten.
  • Kein Aufleveln, kein Freischalten: Jeder Spieler bekommt direkt zum Start Zugriff auf alle Waffen und Ausrüstungsgegenstände des gesamten Spiels. Somit hat man nie das Gefühl, dass man im Nachteil ist, weil man noch keine Aufsätze für die entsprechende Waffe freigeschaltet hat.

Daher mein Tipp für euch: Wenn ihr auf dem PC unterwegs seid, CoD und Battlefield euch nichts mehr taugen und ein bisschen Frusttoleranz euer Eigen nennt, solltet ihr Counter-Strike: Global Offensive auf jeden Fall eine Chance geben.

Schnappt euch ein paar Freunde (am besten auch ein oder zwei, die das Spiel schon etwas können und euch am Anfang unter die Arme greifen) und sucht nach einem Ranked-Match auf Dust 2, Mirage, Inferno oder Nuke – dann stehen wir uns vielleicht sogar mal gegenüber! Und bis dahin immer fleißig B mit der P90 rushen.



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