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Schweden will Atommüll für 100.000 Jahre vergraben

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FILE PHOTO: General view of nuclear power plant in Forsmark

© REUTERS / TT News Agency

Die Genehmigung sieht vor, dass rund 12.000 Tonnen radioaktive Abfälle etwa 500 Meter unter der Erde in kilometerlangen Tunneln in einbetonierten Kupferkanistern gelagert werden sollen.  

„Unsere Generation muss Verantwortung für Atommüll übernehmen“, wird die  schwedische Umweltministerin Annika Strandhäll von der Nachrichtenagentur Reuters zitiert. Das Endlager sei das Ergebnis von 40 Jahren Forschung und werde 100.000 Jahre lang sicher sein.

Ein Gericht soll nun die formellen Genehmigungen erteilen. Bis zur Fertigstellung des vom Unternehmen SKB geplanten Endlagers könnten schwedischen Medienberichten zufolge Jahrzehnte vergehen.

Endlager in Forsmark

Das Endlager soll in Forsmark im Süden Schwedens entstehen. Dort ist auch eines der schwedischen Atomkraftwerke angesiedelt. Außerdem umfassen die Pläne den Bau einer Anlage im ebenfalls südschwedischen Oskarshamn, die für die Kupferkanister zuständig sein soll.

Die Schweden stimmten 1980 für den Ausstieg aus der Atomkraft, die Entscheidung wurde später aber rückgängig gemacht. 2016 wurde vereinbart, dass 6 bestehende Reaktoren weiter betrieben und bis zu 10 neue Reaktoren zusätzlich an bestehenden Standorten gebaut werden können.



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