Start Empfohlen Sicherheitsbedenken bremsen den Markt für gebrauchte Mobilgeräte

Sicherheitsbedenken bremsen den Markt für gebrauchte Mobilgeräte

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Mobile Sicherheit

Laut den Ergebnissen einer neuen Studie haben 58 Prozent der weltweiten Verbraucher noch kein altes Mobilgerät gekauft, obwohl 64 Prozent angeben, dass sie dazu bereit wären, wenn strengere Datenmanagementprozesse eingeführt würden.

Die Recherche des Datenlöschspezialisten Blancco zeigt, dass 66 Prozent der Befragten Bedenken haben, dass Daten auf ihren alten Geräten nach der Inzahlungnahme abgerufen oder kompromittiert werden könnten.

„Der Zweitmarkt für mobile Geräte ist eine riesige Erfolgsgeschichte“, sagt Russ Ernst, EVP, Produkte und Technologie bei Blancco. „Jeder seiner Hauptakteure – Betreiber, OEMs und 3PLs – kann so viel mehr Wert daraus ziehen, da mehr globale Verbraucher sich dafür entscheiden, gebrauchte Geräte zu verkaufen oder zu kaufen, wenn sie dem Prozess der Sammlung und Weiterverteilung von gebrauchten Geräten vertrauen. Unsere Studie macht jedoch deutlich, dass sich die Gerätesammlung nur beschleunigen wird, wenn Betreiber, OEMs und 3PLs sich weiterhin intensiv für die Best Practices für Datenmanagement und Gerätelöschung einsetzen.“

Weitere Erkenntnisse sind, dass 40 Prozent der weltweiten Verbraucher, die von einer Datenschutzverletzung betroffen sind, den Betreiber oder OEM-Anbieter wechseln würden, während 54 Prozent angeben, dass sie der Marke nicht vertrauen würden und 49 Prozent das Unternehmen nicht wieder nutzen würden.

Fast die Hälfte (48 Prozent) der Verbraucher würde sich anwaltlich beraten lassen, wenn sie nach dem Handel mit einem Altgerät Opfer einer Datenschutzverletzung werden sollten. Darüber hinaus forderten 59 Prozent eine stärkere Regulierung, um sicherzustellen, dass strengere Datenkontrollen implementiert werden, um Verstöße gegen ihre personenbezogenen Daten zu verhindern.

„Ohne ein gemeinsames, vorgeschriebenes und reguliertes Regelwerk für die Smartphone-Verarbeitung wird das Ökosystem Missbrauch und böswilligen Angriffen ausgesetzt“, fügt Ernst hinzu. „Das aktuelle Ökosystem besteht aus mehreren Stakeholdern, die Geräte von verschiedenen Berührungspunkten sammeln und an viele andere Parteien weiterverteilen. Da die Geschwindigkeit der Geräteverarbeitung der einzige kritische Erfolgsfaktor ist und da immer mehr Geräte den Markt überschwemmen, steigt die Wahrscheinlichkeit von Datenschutzverletzungen oder Probleme im Zusammenhang mit Datenmissbrauch werden immer wahrscheinlicher. Der Zweitmarkt für Geräte bleibt eine erstaunlich lukrative und aufregende Gelegenheit für alle, aber nur, wenn er das volle Vertrauen der Verbraucher behält, das auf Vertrauen und Datenintegrität basiert.“

Mehr erfahren Sie im Kompletter Bericht auf der Blancco-Website erhältlich.

Bildnachweis: Slavoljub Pantelic/Shutterstock



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