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Sicherheitsexperten denken jetzt, dass Cloud sicherer ist als On-Premise

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Datenwolkensperre

Neue Forschung von Internet-Infrastrukturunternehmen Nominiert stellt fest, dass 61 Prozent der Sicherheitsexperten glauben, dass das Risiko einer Sicherheitsverletzung in Cloud-Umgebungen im Vergleich zu On-Premise gleich oder geringer ist.

Die Studie von fast 300 britischen und US-amerikanischen C-Level-Sicherheitsexperten markiert einen bedeutenden Wandel in der Wahrnehmung der Sicherheit der Cloud. Dies bedeutet jedoch nicht, dass die Cloud als völlig sicher angesehen wird.

Tatsächlich sind 71 Prozent der Befragten mäßig, sehr oder extrem besorgt über bösartige Aktivitäten in Cloud-Systemen. Da neue Vorschriften wie die DSGVO die potenziellen Strafen erhöht haben, nennen über die Hälfte (56 Prozent) der Befragten Bußgelder für Datenlecks als ihre größte Sorge, dicht gefolgt von der zunehmenden Raffinesse von Cyberkriminellen (54 Prozent).

US-Befragte sind gegenüber der Cloud misstrauischer als ihre britischen Kollegen, fast doppelt so häufig sind sie extrem besorgt (21 Prozent gegenüber 13 Prozent). Auch die Befragten aus stark regulierten Branchen sind eher sehr oder extrem besorgt über das Sicherheitsrisiko der Cloud. Im Gesundheitswesen sorgen sich 55 Prozent um die Risiken, bei Finanzdienstleistungen 47 Prozent und bei Pharma 46 Prozent.

Die Ergebnisse zeigen auch, dass Unternehmen, die in den letzten 12 Monaten von Sicherheitsverletzungen betroffen waren, mehr als doppelt so häufig sagen, dass die Cloud ein höheres Risiko darstellt (52 Prozent gegenüber 25 Prozent).

„Sicherheit wurde traditionell immer als Hindernis für die Cloud-Einführung genannt, daher ist es von Bedeutung, dass die wahrgenommene Risikolücke zwischen Cloud und On-Premise verschwunden ist“, sagt Stuart Reed, VP of Cyber ​​Security bei Nominet. „Es ist offensichtlich, dass Sicherheitsbedenken angesichts der hohen Akzeptanz von Cloud-Diensten kein unüberwindliches Hindernis mehr für Cloud-Implementierungen sind. Und während wir in das ‚Cloud-Zeitalter‘ eintreten, müssen Sicherheitsteams ihre Bedenken wohl in die Suche nach funktionierenden Lösungen einfließen lassen.“ mit der Cloud, genau wie sie es in einer On-Premise-Umgebung getan haben. Der Wandel der Einstellung zwischen On-Premise und Cloud ändert nichts an den Aufgaben der Sicherheitsteams, sie bringt uns nur auf eine andere Art von Spielfeld.“

Die Studie untersucht auch die relative Sicherheit von Cloud-Speicherstrategien und stellt fest, dass ein Multi-Cloud-Ansatz als riskanter angesehen wird als Hybrid- und Single-Cloud-Ansätze. Diejenigen, die einen Multi-Cloud-Ansatz verfolgen, haben in den letzten 12 Monaten viel häufiger eine Datenpanne erlitten: 52 Prozent gegenüber 24 Prozent der Hybrid-Cloud-Benutzer und 24 Prozent der Single-Cloud-Benutzer.

Der Einsatz der Cloud als Security Enabler ist jedoch weit verbreitet. 92 Prozent geben an, Cloud-basierte Sicherheitslösungen einzuführen. „Es macht absolut Sinn, dass Unternehmen, die immer mehr Daten der Cloud anvertrauen, deren Vorteile auch nutzen, um ihre Sicherheit zu verbessern“, so Reed abschließend. „Sicherheit erfordert mehr als jede andere Unternehmens-IT-Funktion Geschwindigkeit – bei der Bereitstellung und Implementierung. Die Fähigkeit der Cloud, schnell neue Sicherheitsdienste bereitzustellen, die sich leicht in die bestehenden Systeme von Unternehmen integrieren lassen, ist ein wichtiger Werttreiber und erklärt, warum Cloud-Sicherheitstools wurden so breit angenommen.“

Lesen Sie mehr auf der Nominierter Blog.

Bildnachweis: alles möglich/Depositphotos.com



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