Start Microsoft Software-Schwachstellen sind oben – aber es ist nicht die Schuld von Microsoft

Software-Schwachstellen sind oben – aber es ist nicht die Schuld von Microsoft

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Onlinesicherheit

Die Zahl der Software-Schwachstellen hat im letzten Jahr zugenommen, aber die meisten davon liegen in Nicht-Microsoft-Produkten.

Dies ist ein wichtiges Ergebnis der neuesten Vulnerability Review von Flexera-Software, das 2015 6.081 Schwachstellen in 2.484 Produkten von 263 Anbietern verzeichnete. Dies vergleicht sich mit den Zahlen von 2014 von 15.698 Schwachstellen in 3.907 Produkten von 514 Anbietern.

„Der deutliche Rückgang der Produktanzahl um 36 Prozent und der Rückgang der Anbieter um 49 Prozent spiegelt in erster Linie die Fokussierung von Secunia Research wider, nur die Systeme und Anwendungen zu überwachen, die in den Umgebungen der Kunden der Software Vulnerability Management-Produktlinie von Flexera Software verwendet werden“, sagt Kasper Lindgaard, Direktor von Secunia Research bei Flexera Software. „Diese Veränderung wird durch einen kontinuierlichen Anstieg der Zahl der in den letzten Jahren gemeldeten Schwachstellen verursacht, und wir sehen derzeit andere Forschungshäuser, die ähnliche Strategien wählen – zum Beispiel CVE Mitre.“

Betrachtet man die 50 beliebtesten Anwendungen auf privaten PCs, die mit dem Personal Software Inspector von Flexera identifiziert wurden, zeigt die Aufteilung zwischen Schwachstellen in Microsoft- und Nicht-Microsoft-Produkten 21 Prozent für Microsoft und 79 Prozent für andere Anbieter. Dies, obwohl Microsoft-Produkte 67 Prozent der Top 50 ausmachen.

Im Jahr 2015 wurden 1.114 Schwachstellen in den fünf beliebtesten Browsern entdeckt: Google Chrome, Mozilla Firefox, Internet Explorer, Opera und Safari. Das sind vier Prozent mehr als 2014.

Im gleichen Zeitraum wurden 147 Schwachstellen in den fünf beliebtesten PDF-Readern entdeckt: Adobe Reader, Foxit Reader, PDF-XChange Viewer, Sumatra PDF und Nitro PDF Reader.

Die Tatsache, dass 84 Prozent der Schwachstellen in allen Produkten am Tag der Offenlegung im Jahr 2015 über Patches verfügten, hat eine gute Nachricht. Die Zahl der Zero-Day-Schwachstellen war mit 25 gleich wie im Jahr 2014.

Für weitere Details und um eine Kopie des vollständigen Berichts herunterzuladen, besuchen Sie bitte die Flexera-Website.

Bildnachweis: Sergey Nivens/Shutterstock



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