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Toyota, Air Liquide und Caetano arbeiten an Wasserstoff-Ökosystem

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Toyota will dafür sorgen, dass Brennstoffzellen zunächst in immer mehr leichten und schweren Nutzfahrzeugen als Antrieb eingesetzt werden. Der japanische Autohersteller will dazu mit dem Gashersteller Air Liquide und dem Bushersteller Caetano ein „Wasserstoff-Ökosystem“ aufbauen.

Die drei Unternehmen wollen ihre Expertisen einbringen, um die gesamte Wertschöpfungskette abzudecken. Diese reicht von der Produktion von „grünem“ Wasserstoff über dessen Verteilung und Betankungsinfrastruktur bis hin zum Einsatz in verschiedenen Fahrzeugsegmenten. Den Schwerpunkt legen die Unternehmen zunächst auf Busse, leichte Nutzfahrzeugen und Pkw. Schwere Nutzfahrzeuge könnten noch folgen.

Ein ganzheitlicher Ansatz sei wichtig, weil dieser den Zugang zu Wasserstoff für andere Mobilitätsanwendungen erleichtern könne, heißt es in einer Toyota-Mitteilung. Neben entsprechender Infrastruktur und Tankstellen seien integrierte Fahrzeugangebote wie Leasing und Service für Kunden wie Taxiunternehmen, Flottenbetreiber und lokale Behörden wichtig. Durch die Integration verschiedener Anwendungen und Projekte solle ein Kreislauf entstehen, der eine Weiterentwicklung der gesamten Wasserstoff-Infrastruktur ermögliche.

Caetano hat bereits Busse im Angebot, die mit Wasserstoff betrieben werden, und ist dafür eine Allianz mit Toyota eingegangen, dessen Marke nun neben jener von Caetano auf den Wasserstoffbussen prangt. Der portugiesische Hersteller dürfte von einer besseren Wasserstoff-Infrastruktur profitieren.

Toyota setzt wie andere Autohersteller auf batterieelektrische Fahrzeuge, will aber nicht komplett auf Verbrenner verzichten, vor dem Hintergrund der angestrebten Dekarbonisierung käme dafür auch Wasserstoff als Kraftstoff in Frage, wie Anfang dieses Jahres deutlich wurde. 2014 hatte Toyota das weltweit erste Serienauto mit Brennstoffzellenantrieb präsentiert.


(anw)

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