Start Empfohlen Trotz der Behauptungen von Sony haben PSN-Hacker möglicherweise Kreditkartennummern

Trotz der Behauptungen von Sony haben PSN-Hacker möglicherweise Kreditkartennummern

21
0


Die Frage, ob die Kreditkarteninformationen von PlayStation Network-Benutzern tatsächlich kompromittiert wurden oder nicht, war am Freitag immer noch unbeantwortet, zwei Wochen nach der Verletzung. Einerseits teilte Sony seinen Kunden mit, dass es „keine Beweise“ für die Datenerhebung habe, aber Presseberichte legen etwas anderes nahe.

Ken Stevens, Senior Security Researcher von Trend Micro, twitterte, dass eine angebliche Datenbank mit persönlichen Daten von PSN-Benutzern offenbar im Internet zum Verkauf angeboten werde. „Die Hacker, die PSN gehackt haben, verkaufen die DB. Sie haben angeblich 2,2 Millionen Kreditkarten mit CVVs“, er am Donnerstag getwittert.

Screenshots von Gesprächen zu dieser Datenbank erscheinen jetzt auf unterirdischen Hackbrettern. Laut diesen Berichten sind mindestens 150.000 europäische Kreditkartennummern enthalten, was dieses Thema zu einem internationalen Problem macht.

Einige dieser Boards behaupten, Sony habe die Möglichkeit erhalten, die Datenbank für 100.000 US-Dollar zurückzukaufen, reagierte jedoch entweder nicht oder lehnte dies ab.

Betanews selbst hat Berichte über betrügerische Belastungen von Karten gesehen, die mit PSN-Konten verknüpft sind, konnte jedoch die Echtheit des Berichts nicht unabhängig bestätigen. In jedem Fall steht dies in direktem Widerspruch zu öffentlichen Kommentaren von Sony in letzter Zeit.

„Obwohl alle in unseren Systemen gespeicherten Kreditkarteninformationen verschlüsselt sind und es derzeit keine Beweise dafür gibt, dass Kreditkartendaten entnommen wurden, können wir die Möglichkeit nicht ausschließen“, sagte Patrick Seybold, Senior Director Corporate Communications & Social Media bei Sony in a Post zum offiziellen Blog des Unternehmens Mittwoch.

Er behauptet, dass sich die sogenannten Sicherheitscodes auf der Rückseite der Kreditkarten nicht im PSN-System befanden, da Sony sie nie im Rahmen des Registrierungsprozesses angefordert hatte. Wenn diese Hacker tatsächlich eine Datenbank mit diesen Informationen verpfänden, können Seybolds Kommentare bestenfalls fehlgeleitet sein und PSN-Benutzern ein falsches Sicherheitsgefühl vermitteln.

Berichte über die Existenz der Datenbank erschienen erstmals in der New York Times am Donnerstag.



Vorheriger ArtikelAuch Sony Online Entertainment gehackt, Kreditkartendaten gestohlen
Nächster ArtikelUSB-Immunizer: Letzter Schutz gegen Auto-Run-Malware?

Kommentieren Sie den Artikel

Bitte geben Sie Ihren Kommentar ein!
Bitte geben Sie hier Ihren Namen ein