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Universitäten kommen mit Cybersicherheit nicht klar

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Studenten Hochschulabschluss

Während sich Tausende von Studenten in den nächsten Wochen darauf vorbereiten, an die Universität zurückzukehren, werden neue Untersuchungen des Sicherheitsbewertungsunternehmens BitSight zeigt, dass dies auch eine arbeitsreiche Zeit für Hacker ist.

Die Forscher fanden heraus, dass beispielsweise die Zahl der Malware-Infektionen an Ivy-League-Schulen im Schuljahr von September bis Mai um 48 Prozent gestiegen ist.

Um die Sicherheitsleistung amerikanischer Hochschulen zu beurteilen, konzentriert sich die Forschung auf große College-Sportkonferenzen. Es stellt fest, dass die Sicherheitsbewertungen für diese Konferenzen deutlich unter denen von Einzelhandels- und Gesundheitsorganisationen liegen.

Es überrascht daher vielleicht nicht, dass Hochschulen ein hohes Maß an Malware-Infektionen erleben, wobei die häufigste Infektion von der Flashback-Malware ausgeht, die auf Apple-Systeme abzielt. Flashback machte 37 Prozent der Infektionen in Ivy League-Universitäten und über 26 Prozent in SEC-Schulen aus, was auf die Popularität von Apple-Systemen bei Studenten hinweist. Eine weitere bekannte Malware, die entdeckt wurde, ist Conficker, die 21,7 Prozent der Ivy-League-Infektionen ausmacht.

Ein weiteres interessantes Ergebnis ist, dass die Sicherheitsbewertungen im Laufe des Schuljahres sinken, wenn Schüler unsichere Geräte in Schulnetzwerke einführen.

Universitäten müssen eine Reihe verschiedener Vorschriften einhalten, aber die Ergebnisse des Berichts legen nahe, dass Compliance nicht mit Sicherheit gleichzusetzen ist. Die Schulen, die die besten Sicherheitsbewertungen erreichten, hatten alle einen dedizierten CISO oder Director of Information Security, was zeigt, dass eine ernstzunehmende Sicherheit zu einer besseren Leistung führt.

Die Autoren des Berichts stellen fest: „Studenten und Fakultäten haben unterschiedliche IT-Anforderungen, die mehrere Zugangspunkte und große, oft uneingeschränkte Netzwerke erfordern. Um die Sicherheit in Campus-Netzwerken effektiv zu priorisieren, benötigen Sicherheitsteams einen erweiterten Einblick in ihre aktuellen Netzwerkschwachstellen und quantitative Benchmarks zum Vergleichen Nur wenn die Informationssicherheit aus der IT-Abteilung heraustritt und zu einer institutionellen strategischen Priorität wird, werden Hochschulorganisationen effektiv eine Umgebung schaffen, die sensible personenbezogene Informationen und Daten des geistigen Eigentums schützt.

Sie kommen zu dem Schluss, dass Universitäten mit einer besseren Überwachung und einem Benchmarking der Sicherheitsleistung beginnen müssen, um ihre Leistung zu verbessern.

Mehr darüber, wie BitSight die Sicherheitsleistung misst, erfahren Sie auf der Website des Unternehmens.

Bildnachweis: hxdbzxy/Shutterstock



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