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Unternehmen umarmen Apple wie Microsoft

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Während der Mainframe-Ära konnte man den Satz hören: „Niemand wird für den Kauf von IBM gefeuert“. In den 1990er und 2000er Jahren konnte man dasselbe über Microsoft sagen. Während die sogenannte Post-PC-Ära voranschreitet, kann man bald dasselbe über Apple sagen, falls einige IT-Organisationen dies nicht bereits tun. Gartner prognostiziert, dass Unternehmen bis 2014 das Frucht-Logo genauso akzeptieren werden wie Windows, was für das Unternehmen, das dieses Marktsegment besitzt, beängstigend ist.

Die Konsumerisierung der IT – oder bringen Sie Ihr eigenes Gerät mit zur Arbeit – zwang Apple zu unwilligen IT-Organisationen. Jetzt, nachdem sie die Frucht probiert haben, mögen sie es. Mehr als je zuvor sind bereit, Macs einzusetzen, die in das Territorium eindringen, das Microsoft für Windows 8 beansprucht.

„Obwohl die mobilen iPhones und iPads von Apple von der Unternehmens-IT bereits genauso akzeptiert werden wie Microsoft, werden die Mac-Systeme von Apple für Laptops/Notebooks und Desktops von der IT nach wie vor nicht allgemein akzeptiert“, sagt David Mitchell Smith, Gartner Fellow. „Auch in Zukunft wird Apple von der Consumerization profitieren und Macs weiterentwickeln, um mehr iOS-Eigenschaften zu erhalten, was zur Akzeptanz von Macs im Unternehmen beitragen wird. Daher wird die Akzeptanz von Apple in Unternehmen weiterhin von der Verbrauchernachfrage getrieben.“ „.

Laut „Good Technology’s 2nd Annual State of BYOD Report“ verfügen 76 Prozent der Unternehmen mit mehr als 2.000 Mitarbeitern über Programme, und die Gesamtzahl wird in diesem Jahr voraussichtlich 88 Prozent erreichen. Die größten und kleinsten Unternehmen sind jedoch die langsamsten Anwender. Unter Unternehmen mit 10.000 Mitarbeitern haben nur 46 Prozent BYOD-Programme eingeführt, gegenüber 35 Prozent im Jahr 2011. Ein Viertel der Unternehmen mit weniger als 2.000 Mitarbeitern folgt diesem Beispiel.

Apple und andere Konkurrenten von Microsoft-Plattformen profitieren von einer verblüffenden Kostenverschiebung – hin zu einer Mitarbeiteraufstockung statt einer Abstiegsorganisation. Good stellt fest, dass in der Hälfte der Unternehmen mit BYOD-Programmen die Mitarbeiter für Geräte und unterstützende Dienste wie Mobilfunkdaten für Mobiltelefone, Tablets und einige Laptops bezahlen.

Entwicklungsänderungen

Dieser Trend erleichtert den Unternehmen mehr als jeder andere den Weg, nicht-traditionelle Plattformen wie iPhone und iPad zu nutzen. Mac ist der nächste, sagt Gartner, aber wer zahlt, ist die Frage, die noch beantwortet werden muss.

Apple profitiert auch von Veränderungen in der Entwicklung von Unternehmensanwendungen, die die Plattformunabhängigkeit erhöhen. „Unternehmen stellen fest, dass sie mehrere Plattformen unterstützen müssen, insbesondere da der BYOD-Trend an Dynamik gewinnt“, sagt Ken Dulaney, angesehener Analyst von Gartner. Das gestiegene Interesse an mobilen Geräten treibt die Nachfrage nach Hybrid-Apps, die über etablierte und neue Plattformen hinausgehen. Während OS X noch nicht auf den Markt kommt, werden das viele in Windows verwurzelte IT-Shops so sehen – dann ist da noch die zunehmende Hybridisierung des Mac-Betriebssystems mit iOS.

Es gibt zunehmend Anzeichen dafür, dass Apple die Gabelung zwischen OS X und iOS schließen und eine einzige Plattform für alle Geräte schaffen wird. Google folgt mit Android und Chrome OS einem ähnlichen Trend. Die Frage ist nicht so sehr wenn aber Wenn Plattformen verschmelzen. Inzwischen verfolgt Microsoft mit Windows 8 und Windows Phone 8 eine definiertere Zwei-Plattform-Strategie.

Wie ich oft gehört habe, sagen IT-Manager: „Wir entscheiden über Anwendungen, nicht über Betriebssysteme“. Da BYOD den Gerätemix ändert, geht die Anwendungsentwicklung mit. Gartners Ratschlag an Unternehmen, die native App-Entwicklung mit Webanwendungen nutzen – etwas, das Microsoft in Windows 8 recht gut präsentiert, sollte ich betonen, viel besser als Apple mit OS X.

„Unternehmen sollten überlegen, wie Anwendungen durch das Hinzufügen nativer Gerätefunktionen angereichert oder verbessert werden können, und Entwicklungs-Frameworks evaluieren, die die Möglichkeit bieten, native, hybride und Webanwendungen mit derselben Codebasis zu entwickeln“, rät Van Baker, Research Vice President von Gartner. Entwicklungsaktivitäten sollten nach Möglichkeit über plattformübergreifende Frameworks konsolidiert werden.

Bildnachweis: Joe Wilcox



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