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Wie Hacker Unternehmen von außen angreifen

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Firewall

In der Vergangenheit mussten sich Unternehmen um den Schutz ihrer Netzwerke kümmern. Aber die Ausweitung der Internetnutzung, von Cloud- und As-a-Service-Produkten bedeutet, dass jetzt noch mehr potenzielle Bedrohungen zu befürchten sind.

Eine neue Studie vom Spezialisten für Angriffsflächenmanagement RisikoIQ befasst sich mit der digitalen Präsenz von Unternehmen, bei denen es ihnen an Transparenz mangelt, und den Wegen, die Hacker nutzen, um diese blinden Flecken auszunutzen.

Die Forschung verwendet die Erfassungstechnologie von RiskIQ, die Terabytes an Internetdaten extrahiert, um die Milliarden von Beziehungen zwischen Internet-exponierten Infrastrukturen weltweit abzubilden, um digitale Risiken zu bewerten.

„Heute sind Unternehmen nicht nur dafür verantwortlich, ihr internes Netzwerk, sondern auch ihre digitale Präsenz im Internet und in der Cloud zu schützen“, sagt Lou Manousos, CEO von RiskIQ. „Die enorme Reichweite der Angriffsfläche eines Unternehmens in den Fokus zu rücken, trägt dazu bei, die Herausforderungen der Ausweitung der Cybersicherheit außerhalb der Unternehmensfirewall zu bewältigen, insbesondere da Mitarbeiter, die als Reaktion auf COVID-19 gezwungen sind, von zu Hause aus zu arbeiten, diese Grenze weiter verschieben.“

Um sich effektiv zu verteidigen, müssen Marken verstehen, wie sie von außen aussehen. Der Bericht untersuchte die Angriffsflächen von FTSE-30-Unternehmen und stellte fest, dass jede Organisation im Durchschnitt über 324 abgelaufene Zertifikate und 46 Web-Frameworks mit bekannten Schwachstellen verfügte.

RiskIQ beobachtete außerdem über zwei Wochen 2.959.498 neue Domains (211.392 pro Tag) und 772.786.941 neue Hosts (55.199.067) im Internet, die jeweils ein mögliches Ziel für Bedrohungsakteure darstellen. Außerdem wurden 21.496 Phishing-Domains von 478 einzigartigen Marken identifiziert.

Im Jahr 2020 hat RiskIQ bisher 2.552 Magecart-Angriffe oder 425 Instanzen von Magecart pro Monat entdeckt. Darüber hinaus entdeckte RiskIQ im Jahr 2019 170.796 mobile Apps auf der schwarzen Liste in 120 mobilen App-Stores und im offenen Internet.

Die Kompletter Bericht ist auf der RiskIQ-Website verfügbar.

Bildnachweis: Rosendesigns / Shutterstock



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