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„World of Warcraft“: Neunte Erweiterung dreht sich um Drachen

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Activision-Blizzard hat die neunte Erweiterung für das MMO-Urgestein „World of Warcraft“ angekündigt. Sie heißt „Dragonflight“ und dreht sich vorrangig um die titelgebenden Drachen, die mit der neuen Erweiterung als Mount fliegbar werden.

Als neue Region fügt Blizzard „WoW“ die Dracheninseln hinzu, die sich in fünf unterschiedliche Areale aufteilen lassen. Neu ist außerdem die Rasse der Dracthyr, eine Art Hybrid aus Drachen- und Menschenwesen. Diese Dracthyr sind fest an die neue Klasse Evoker geknüpft, die sich entweder auf Schaden aus der Distanz oder auf Heilfähigkeiten spezialisieren kann. Dracthyr beginnen das Spiel auf Stufe 58 und bekommen eine einzigartige Questline zum Start. Sie können sich beiden Fraktionen des Spiels, also sowohl der Allianz als auch der Horde, anschließen.

Zusätzlich zu den neuen Inhalten überarbeitet „Dragonflight“ mehrere altbekannte Aspekte des Online-Rollenspiels. Unter anderem würfelt Activision-Blizzard das Talent-System mit neuen Skilltrees durcheinander und nimmt umfassende Änderungen am Berufssystem vor. Auch das Nutzerinterface wird erneuert, Blizzard verspricht unter anderem Verbesserungen bei der Minimap. Außerdem soll man das Interface besser an die eigenen Bedürfnisse anpassen können. Einen Release-Termin nennt Blizzard dagegen noch nicht – vielleicht eine Lehre aus dem jüngsten Addon „Shadowlands“, dessen Veröffentlichungstermin das Studio 2020 um etwa einen Monat nach hinten schieben musste.

Neben der neuen Erweiterung für „World of Warcraft“ hat Blizzard auch die Erweiterung „Wrath of the Lich King“ für die Classic-Variante des Online-Rollenspiels vorgestellt. Ursprünglich erschien die Erweiterung 2008, mit der Classic-Neuauflage sollen „WoW“-Veteranen diese Zeit nun nacherleben können.

„World of Warcraft“ erschien am 23. November 2004 in Nordamerika, Australien und Neuseeland und am 11. Februar 2005 in Europa. Im Jahr 2010 erreichte das Spiel seinen Höchststand mit 12 Millionen zahlenden Abonnenten, 5 Jahre später waren es noch 5,5 Millionen – 2015 hat Blizzard die Zahlen zum letzten Mal veröffentlicht. Im Rahmen des Sexismus-Skandals um Activision-Blizzard hat das Unternehmen auch kleinere Änderungen an „World of Warcraft“ vorgenommen. Beispielsweise wurde der Name eines kritisierten Mitarbeiters aus dem Spiele entfernt.


(dahe)

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