Start Empfohlen Zwei Drittel der Malware sind ohne HTTPS-Inspektion unsichtbar

Zwei Drittel der Malware sind ohne HTTPS-Inspektion unsichtbar

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unbekannte Bedrohung

Ein neuer Bericht von WatchGuard-Technologien zeigt, dass 67 Prozent aller Malware im ersten Quartal dieses Jahres über HTTPS bereitgestellt wurde, sodass Organisationen ohne Sicherheitslösungen, die verschlüsselten Datenverkehr überprüfen können, zwei Drittel der eingehenden Bedrohungen übersehen werden.

Darüber hinaus wurden 72 Prozent der verschlüsselten Malware als Zero-Day eingestuft (was bedeutet, dass für sie keine Antiviren-Signatur vorhanden ist und signaturbasierter Schutz umgangen wird). Die Ergebnisse legen nahe, dass HTTPS-Inspektion und fortschrittliche verhaltensbasierte Bedrohungserkennungs- und -reaktionslösungen heute Anforderungen für jedes sicherheitsbewusste Unternehmen sind.

„Einige Unternehmen zögern aufgrund des damit verbundenen zusätzlichen Aufwands, eine HTTPS-Überprüfung einzurichten, aber unsere Bedrohungsdaten zeigen eindeutig, dass ein Großteil der Malware über verschlüsselte Verbindungen übertragen wird und dass es einfach keine Option mehr ist, den Datenverkehr ungeprüft zu lassen“, sagt Corey Nachreiner , Chief Technology Officer bei WatchGuard. „Da Malware immer fortschrittlicher und ausweichender wird, besteht der einzige zuverlässige Ansatz zur Verteidigung darin, eine Reihe mehrschichtiger Sicherheitsdienste zu implementieren, einschließlich fortschrittlicher Methoden zur Bedrohungserkennung und HTTPS-Inspektion.“

Zu den weiteren Ergebnissen des Berichts gehört ein Anstieg der Kryptomining-Aktivitäten. Fünf der Top-10-Domains, die im ersten Quartal Malware verbreiteten (identifiziert durch den DNS-Filterdienst DNSWatch von WatchGuard), hosteten oder kontrollierten Monero-Cryptominer.

Auch ein drei Jahre alter Adobe Acrobat Reader-Exploit, der bereits im August 2017 gepatcht wurde, tauchte im ersten Quartal erstmals in der Liste der Top-Netzwerkangriffe von WatchGuard auf. Insgesamt gab es im ersten Quartal jedoch 6,9 Prozent weniger Malware-Treffer und 11,6 Prozent weniger Netzwerkangriffe.

Sie finden die Kompletter Bericht auf der WatchGuard-Site.

Bildnachweis: Brian A Jackson / Shutterstock



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